Vengo der Film

Vengo – der Film – Inhalt

Der Film Vengo setzt den Flamenco visuell und akustisch zu einem Gesamtkunstwerk. „Vengo“ ist ein Film über die Liebe, die Musik, die Gewalt, kurz, über das Leben. Der Regisseur Tony Gatlif verzichtet in diesem Film auf professionelle Darsteller, alle Schauspieler sind Laien, die dem Zuschauer eine Annäherung an das Leben der Roma gestatten, von denen der Protagonist des Films freundlich aufgenommen wird, was bereits in den ersten Minuten des Film als fulminantes Flamenco-Fest zelebriert wird. Doch Caco trauert um seine verstorbene Tochter und sinnt auf Blutrache. Seine verwandtschaftliche Bindung an den behinderten Neffen Diego kann diesen Verlust nicht ersetzen. Doch über Diego selbst schwebt das Schwert der Blutrache. Caco ertränkt seinen Kummer im Alkohol und in wilden Festen.

Der Film konzentriert sich auf den Flamenco, der die Handlung des Films und die Emotionen der Handelnden widerspiegelt und gegen Ende des Films düster und bedrohlich wirkt.

In dem Film setzt Gatlif dem mediterranen Süden ein Denkmal und erzählt in gewissem Maße das Lebensgefühl seines Volkes, Gatlif selbst ist Roma, für Außenstehende beeindruckenden Bildern und in berauschender Musik, die nicht umsonst den „Cesar“ für die beste Filmmusik erhielt. „Vengo“ gehört zu den Filmen, aus denen man sich nur schwer befreien kann und der einfach zu kurz geraten scheint.

Ohne Fragen wird dieser Film bald im Kinoprogramm in München einen festen Platz einnehmen.